German Open

Die Geschichte des tradionsreichstem
Deutschen Tennisturnier

Historie des Turniers

Tennisgeschichte seit 1892

  • 1892 finden in Hamburg die ersten Internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland statt. Austragungsort ist die Anlage des „Eisenbahnvereins auf der Uhlenhorst“. Spielberechtigt sind zunächst nur Deutsche und Österreicher.
  • 1894 wird das Turnier erstmals beim „Eisenbahnverein vor dem Dammtor“ ausgetragen. In den Folgejahren findet ein jährlicher Wechsel des Austragungsortes zwischen Uhlenhorst und Dammtor statt.
  • 1897 wird das Turnier international geöffnet.
  • 1898 werden die Internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland aufgrund finanzieller Probleme nach Bad Homburg verlegt.
  • 1902 kehrt das Turnier nach Hamburg zurück.
  • 1914 bis 1919 finden die Meisterschaften nicht statt. Grund ist der 1. Weltkrieg.
  • 1924 endet der jährliche Wechsel des Austragungsortes zwischen Dammtor und Uhlenhorst. Das Turnier findet von nun an ausschließlich auf der Tennisanlage am Hamburger Rothenbaum statt.
  • 1932 trägt sich Gottfried von Cramm erstmals in die Siegerliste ein. Bis 1949 kommen fünf weitere Einzel-Titel hinzu.
  • 1940 bis 1947 bleibt die Anlage am Rothenbaum aufgrund des 2. Weltkrieges und seiner Folgen geschlossen.
  • 1956 finden auf dem Center Court erstmals 5.000 Zuschauer Platz. 1964 wird das Fassungsvermögen auf 8.000 erweitert.
  • 1961 gewinnt Rod Laver das Rothenbaum-Turnier. 1962 verteidigt der Australier seinen Titel.
  • 1964 stehen sich in einem deutschen Finale Wilhelm Bungert und Christian Kuhnke gegenüber. Bungert behält am Ende in vier Sätzen die Oberhand.
  • 1969 gibt es erstmals ein offizielles Preisgeld. Das Turnier ist mit 17.500 US-Dollar dotiert.
  • 1971 erhält das Rothenbaum-Turnier vom Internationalen Tennisverband ITF gemeinsam mit Wimbledon, Paris, Forest Hills und Rom den Grand-Prix-Status.
  • 1972 gründet sich die Spielerorganisation ATP.
  • 1980 wird die Anlage am Rothenbaum modernisiert und ausgebaut. Der Center Courts fasst nun 9.000 Zuschauer. 1989 kommen 1.000 weitere Plätze dazu.
  • 1990 erreicht Boris Becker zum ersten und einzigen Mal das Finale am Hamburger Rothenbaum. Zum ersten deutschen Turniersieg seit 26 Jahren reicht es jedoch nicht. Statt dessen trägt sich Juan Aguilera zum zweiten Mal nach 1984 in die Siegerliste ein.
  • 1993 gewinnt Michael Stich als bislang letzter Deutscher das Turnier. Im Jahr zuvor hatte er das Finale gegen Stefan Edberg verloren.
  • 1997 wird auf dem Center Court nach knapp zweijähriger Bauzeit das neue mobile Dach in Betrieb genommen. Die Zuschauerkapazität wird auf 13.200 erhöht.
  • 2002 macht am Rothenbaum ein Schweizer auf sich aufmerksam. Sein Name: Roger Federer. Mit einem Drei-Satz-Sieg im Finale über Marat Safin feiert er seinen bis dahin größten Erfolg auf der ATP Tour. Bis 2007 sammelt er in der Hansestadt drei weitere Titel.
  • 2006 findet die 100. Auflage des Rothenbaum-Turniers statt. Den Titel sichert sich Tommy Robredo.
  • 2008 schafft French-Open-Seriensieger Rafael Nadal, was ihm in den Jahren zuvor verwehrt geblieben war: ein Sieg am Hamburger Rothenbaum. In einer Neuauflage des Vorjahresfinales besiegt er Roger Federer in drei Sätzen.
  • 2009 übernimmt die Hamburg sports & entertainment GmbH die Ausrichtung des Turniers. Michael Stich wird Turnierdirektor. Als Event der ATP World Tour 500 ist das Rothenbaum-Turnier eines der 20 größten Herren-Tennisturniere weltweit.
  • 2012 steht mit Tommy Haas erstmals seit 19 Jahren wieder ein Deutscher im Finale. Der 34 Jahre alte Hamburger verliert das Endspiel gegen Juan Monaco.
  • 2015 kann Sandplatzkönig Rafael Nadal zum zweiten Mal nach 2008 die Siegertrophäe entgegennehmen.
  • 2016 triumphiert Martin Klizan am Hamburger Rothenbaum.
  • 2017 konnte sich erstmals ein „Lucky Loser“ in die lange Siegerliste der German Open eintragen. Leonardo Mayer besiegte im Finale vor 7.000 Zuschauern Florian Mayer in drei hart umkämpften Sätzen und sicherte sich seinen zweiten Titel nach 2014. Der Argentinier war kurzfristig für den verletzten Titelverteidiger Martin Klizan in das Hauptfeld nachgerückt, nachdem er zuvor sein zweites Qualifikationsmatch verloren hatte.