Mayer als letzter Deutscher gescheitert

Für Florian Mayer ist das Abenteuer „Hamburg Rothenbaum 2011“ beendet. Der Davis Cup-Spieler verlor im Viertelfinale gegen den beherzt aufspielenden Nicolas Almagro aus Spanien zweimal im Tie-Break 6:7, 6:7.

Vor 4500 Zuschauern auf dem „Center Court der Welt“ boten Mayer und Almagro richtig gute Tennis-Unterhaltung mit allerhöchstem Tempo. Speziell der Spanier prügelte auf alles, was gelb war und sich bewegte. Speziell in Satz eins hielt Mayer noch gut mit, setzte durch offensive Netzangriffe selber Akzente und schaffte es verdientermaßen in den Tie-Break. Hier drehte er sogar eine 0:3-Führung in einen 5:3-Vorsprung um, verlor dann allerdings wieder seine Linie. Nicht zum ersten Mal ließ Mayer nach als es drauf ankam, ermöglichte Almagro durch den einen oder anderen zu leichten Fehler vier Zähler am Stück und damit den Satzvorsprung. Angestachelt und voller Selbstvertrauen wurde Almagro noch einen Tick aggressiver – wenn das überhaupt noch möglich war – und übertrieb es damit ein wenig. Mayer arbeitete sich nach einem Break wieder auf 4:4 heran und bot den Zuschauern einen engagierten Kampf. Im Tie-Break zog er aber wieder den Kürzeren, denn Almagro legte nochmal ein paar Prozent nach und gewann am Ende sicher nicht unverdient. Im Halbfinale trifft der Iberer nun entweder auf seinen Landsmann Fernando Verdasco oder den Österreicher Jürgen Melzer.