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Kamke kam, sah – und siegte!

Die Erfolgsjagd der deutschen Tennisprofis am Rothenbaum geht weiter! Nach dem Stuttgarter Bastian Knittel hat auch der Lübecker Tobias Kamke ganz souverän die zweite Runde der bet-at-home Open 2011 erreicht. Der Wildcard-Spieler setzte sich gegen Pere Riba aus Spanien in 74 Minuten glatt mit 6:1, 6:1 durch und war danach richtig glücklich über seine Leistung. „Wenn man ein Turnier vor der Haustür spielt und von seinem großen Vorbild eine Wildcard bekommt, dann ist man natürlich bis in die Haarspitzen motiviert und ich glaube, das hat man heute noch gesehen“, erklärte Kamke und keiner wollte dem Schleswig-Holsteiner widersprechen.

Der Newcomer des Jahres 2010 auf der ATP World Tour hatte die Partie vom ersten Aufschlag an unter Kontrolle, war der aktivere Spieler und spielte gegen den Linkshänder von der iberischen Halbinsel mutig auf und wurde dafür belohnt. „Es war nicht ganz so leicht, wie sich das Ergebnis liest aber ich habe meinen Matchplan gut umgesetzt und bin damit sehr zufrieden“, ergänzte Kamke, der in Runde zwei jetzt auf den Argentinier Juan Ignacio Chela trifft und ehrgeizige Ziele verfolgt. „Das Turnier geht noch bis Sonntag. Mein nächstes Ziel ist jetzt gegen Chela zu gewinnen, wer danach kommt weiß ich gar nicht. Vielleicht sehen wir uns Sonntag hier wieder und ich habe dann sogar noch einen kleinen Pokal in der Hand.“