Turnierdirektor Michael Stich zieht positives Fazit der International German Open 2009

Die Veranstalter der International German Open 2009 haben bei der Abschlusspressekonferenz ein durchweg positives Fazit der Turnierwoche am Hamburger Rothenbaum gezogen. „Wir haben wirklich hervorragenden Sport gesehen. Auch wenn wir uns sicher gewünscht hätten, dass ein deutscher Spieler länger mit dabei ist, haben zum Beispiel Simon Greul und Daniel Brands hervorragende Leistungen gezeigt. Mit Mathieu gegen Davydenko haben wir außerdem ein erstklassiges Finale“, freute sich Stich über ein sportlich rundum gelungene Woche. „Lediglich das Wetter hätte besser sein können. Das hat uns sicher einige Zuschauer gekostet“, haderte der Turnierdirektor lediglich mit dem „Hamburger Schietwetter“, versprach aber gleichzeitig, sich für die Neuauflage des Turniers im kommenden Jahr vor allen Dingen mit den Eintrittspreisen zu beschäftigen. „Unser Ziel muss es sein, mehr Zuschauer auf die Anlage zu bekommen und das Stadion zu füllen. Deshalb werden wir uns mit diesem Thema sicher sehr intensiv beschäftigen und uns überlegen, welche Pakete wir hier schnüren können“, erklärte Stich. Insgesamt besuchten in diesem Jahr knapp 50.000 Zuschauer den Center Court an der Hallerstraße

Über die Austragung der International German Open 2010 soll schnellstmöglich entschieden werden. „Wir haben immer gesagt, dass wir das Turnier weiter veranstalten wollen, wenn wir eine schwarze Null schreiben. Momentan sind wir optimistisch, dass dies gelingt. Wir werden sicherlich innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen entscheidet, wie es weitergeht. Jetzt ist das sicherlich noch zu früh. Zu 80 % ist aber sicher, dass wir weitermachen“, erläutert Stich die Pläne für die kommenden  Wochen. Aufbauen werde man dabei auch auf dem Grundgerüst der Organisation von diesem Jahr, die sich bewährt habe. „Unser Gesamtkonzept der Veranstaltung wurde angenommen. Wir haben ein durchweg positives Feedback bekommen“, erklärte HSE-Geschäftsführer Detlef Hammer.

Wiederholt werden soll im kommenden Jahr dann auch der Legenden-Cup bei dem in diesem jahr Thomas Muster, Henri Leconte, Mansour Bahrami und Michael Stich selbst für beste Unterhaltung sorgten. „Auch die Legenden werden von den Zuschauern angenommen. Besonders bei dem Einzel zwischen Muster und Leconte war der Court M1 voll besetzt. Leider hat meine Knieverletzung noch ein weiteres Doppel verhindert“, sagte Stich.

Sehr zufrieden äußerte sich auch DTB-Präsident Dr. Georg v on Waldenfels über die Zusammenarbeit mit der Hamburg Sports & Entertainment GmbH. „Für den DTB war wichtig, dass wir einen zuverlässigen Partner gefunden haben und dass es auch in der Zukunft Spitzentennis in Hamburg geben wird. Besonders der Einsatz von Michael Stich hat dazu beigetragen, dass sich die Hamburger mit dem Turnier identifizieren. Trotz des schlechten Wetters ist das Hamburger Turnier 2009 für uns definitiv eine Erfolgsmeldung“, sagte von Waldenfels.